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Eine Radtour in den Masuren ist ein besonderes Erlebnis für Naturliebhaber. Die letzte Kaltzeit (Weichsel-Kaltzeit) hat das Gebiet der masurisch, westpreußisch-pommersche Seenplatte bis zum Baltikum geprägt. Man findet eine leicht hüglige, wasser- und waldreiche und niemals eintönige Landschaft vor. Wer sich an unzähligen Seen, Flüssen, Bächen, Sumpfgebieten usw. erfreuen kann, saubere Luft und Abgeschiedenheit zu schätzen weiß, mit etwas Glück und Geduld Tierbeobachtungen machen möchte, ist hier bestens aufgehoben.


Impressionen einer Radtour durch die Masuren im Sommer 2007.
Es gab viel zu sehen, viel Spaß und rundum zufriedene Gäste. Gelegentlich sind die Wasserstraßen schöner, als die Radwege, was jeder Aktivurlauber sehr zu schätzen weiß.

Anreise: Unsere Empfehlung ist die Anreise nach Warschau oder Danzig mit dem Zug. Die Verbindung ist günstig und preiswert und es bleibt Zeit sich auf die Tour vorzubereiten. Die Züge sind bequem, haben ein Fahrradabteil, wenn man das eigene Rad mitnehmen möchte und es gibt auch ein Restaurant im Zug.
Auffällig ist, dass ca. alle 100 Km ein neuer Schaffner die Fahrkarten sehen möchte und diese auch stempelt.
Tipp: Fahrkarten in Polen sind preiswerter als in Deutschland. Es macht Sinn die Rückfahrt in Polen zu organisieren.


Geld:
Die Währung heißt Zloty. Selbstverständlich zahlt man im Gastland mit der einheimischen Währung. Nach unserer Erfahrung sollte man in Deutschland nur ca. 50 Euro umtauschen. In Polen erhält man einen besseren Kurs, meist sogar ohne Umtauschgebühr. Die Wechselstuben heißen Kontor, dort spricht man meist auch etwas deutsch.

Sprache und Menschen: Polnisch ist eine schwierige Sprache. Wer russisch gelernt hat, wird das eine oder andere Wort erkennen, doch mit dieser Sprache kommt man nicht weiter. Auch deutsch und englisch ist nicht so gut vertreten, dass ein richtiges Gespräch zustande kommen würde. Es empfiehlt sich ein paar höfliche polnische Worte zu kennen, die sofort ein Lächeln bei Einheimischen erzeugen. Zahlreiche Sprachführer gibt es im Buchhandel. Mit den gelernten "Brocken" der verschiedenen Sprachen kommt man aber weiter.
Die Leute, die wir kennen gelernt haben, waren ausnehmend gastfreudlich, hilfsbereit und jederzeit entgegen kommend. Immer noch tief sitzende Vorurteile kann man in den Masuren getrost vergessen.

Radwege: Es besteht nicht ein solch gut ausgebautes und ausgeschildertes Radwegesystem wie in Deutschland. Gut beraten ist man, wenn man sich ca. 2/3 der sonst üblichen Tagesleistung vornimmt, denn Asphaltwege sind nur dann zu haben, wenn der Radweg gleichzeitig eine Autostraße ist. Allerdings ist der Verkehr nicht sehr stark. Meist radelt man aber auf Waldwegen, Schotterstrecken und sandigen Feldwegen. Es ist keine Schande mal abzusteigen und ein Stück zu schieben, wenn der Weg zu weich wird. Entschädigt wird der aufgeschlossene Radler, wenn es durch z. T. über 100 Jahre alte preußische Alleen geht. Dann nimmt man auch das Kopfsteinpflaster in Kauf. Die Ausschilderung ist eine Katastrophe. Oft weiß man nicht wo man ist, Orientierungspunkte fehlen und die Karten stimmen nicht mit der Realität überein.
Wer die Sache gelassen angeht, kann den "Verfahrern" immer eine positive Seite abgewinnen. Denn die ungewollten Strecken bieten immer auch neue Perspektiven, sorgen für Neuentdeckungen und möglicher Weise für sonst entgangene Erlebnisse.
Tipp: Auf jeden Fall sollte man die Hauptstraßen vermeiden. Hier ist ein reger Transitverkehr unterwegs, der kein Verständnis für zweirädrige Verkehrshindernisse kennt.

Essen: Die Speisekarte in den Masuren hat sich sehr variantenreich gezeigt und nicht nur das, es gibt ungeahnte Leckereien. Man sollte sich nicht von fremdartigen Begriffen abschrecken lassen, wir haben nie einen Reinfall erlebt. Einige Bezeichnungen werden anders gedeutet, so wird man z. B. bei der Bestellung eines Pizza-Burgers weder das Eine noch das Andere, sondern eine Art Döner bekommen, geschmeckt hat das Teil aber trotzdem. Als besonderes Plus ist der Preis zu sehen, denn man zahlt oft nur ca. die Hälfte im Vergleich zu Deutschland.
Wichtig sind süße Sachen. Hier kann man wohl kaum was falsch machen, schlimmsten Falls zu viele Kalorien einwerfen, doch dafür warten dann die schweißtreibenden Wege. Lody (Eis) kann nur ausdrücklich empfohlen werden. Der Kaffee ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig.


Tiere:
Eine reichhaltige Tierwelt lebt in den Wäldern der Masuren. Es gibt Wisente, Elche, Wölfe, Rot- und Schwarzwild und viele Greif- und Singvögel. Es gehört schon etwas Glück dazu, die vierbeinigen Waldbewohner zu Gesicht zu bekommen. Praktisch jedes Dorf hat aber sein Storchennest und auch Biberdämme sind nicht selten.

Anmerkungen: Was ist uns aufgefallen?
Wer glaubt in eine vergangene Zeit zu reisen ist im Irrtum. Pferdewagen haben wir (leider) nicht gesehen. Im Gegenteil, eine gut funktionierende Landwirtschaft, die riesige Felder bestens bestellt und "glückliche" Rinder auf den Weiden.
Die Landschaft und die Höfe unterscheiden sich nur unwesentlich vom brandenburger Land oder Mecklenburg. Allerdings ist hier die Kunst des Feldsteinbaus noch nicht vergessen. Man kann vielerorts Bauleute sehen, die sich mit derartigen Arbeiten befassen.
In fast allen Hotels waren das Kalt- und Warm-Wasser-Ventil vertauscht. (links kalt - rechts warm)

Fazit: Eine Reise in die Masuren lohnt zu jeder Jahreszeit. Wer Land und Leute mit dem Fahrrad erkunden möchte, sollte sich unserem Partner vor Ort, Andrzej Jurszewicz, anvertrauen. Er ist mit Leib und Seele Masure, kennt die richtigen Beobachtungspunkte, schützt seine Gäste vor "Verfahrern", radelt mit der Gruppe durch die Wäder und räumt Probleme aus dem Weg. Für alle Fälle ist auch ein Begleitfahrzeug immer in der Nähe. Leihfahrräder werden auf Wunsch zur Verfügung gestellt.
Doch nicht nur mit dem Rad geht es durch die Masuren, Kanufahrten sind ebenso im Programm wie Stadtbesichtigungen.
...und wie schon oben beschrieben:
Gastfreundschaft wird in Polen GROß geschreiben!




Vilnius (deutsch Wilna) ist die Hauptstadt Litauens und des Distrikts Vilnius mit 553.000 Einwohnern und ist die größte Stadt des Landes. Sie liegt an der Mündung der Vilnia in die Niris, nur etwa 40 km von der westrussischen Grenze entfernt.

Weitere Informationen zu den Touren in Polen und Litauen geben wir Ihnen gern auf Anfrage.


Masuren - kurz aber viel

7 Tage, 6 Übernachtungen, Preis 670,- EUR 

    20.09.2010 bis 26.09.2010
    

Danzig, Ermland und Masuren

10 Tage, 9 Übernachtungen, Preis 830,- EUR

    09.06.2010 bis 19.06.2010
    15.07.2010 bis 25.07.2010
    

NEU: Vier Nationalparks im Nordosten Polens und Litauen mit Vilnius, Trakai, Kurische Nehrung und mit Klaipeda/Memel in Litauen

11 Tage, 10 Übernachtungen, Preis 950,- EUR

    27.06.2010 bis 07.07.2010
    20.08.2010 bis 30.08.2010
          

Im Herzen der Masuren und entlang der ehemaligern Ostpreußen-Grenze

11 Tage, 10 Übernachtungen,  Preis 830,- EUR
   
    04.05.2010 bis 14.05.2010

Tour durch vier Ostseeanrainer
von Gdask/Danzig nach Riga Kaliningrad/Königsberg und Jantarnyj/Palmnicken, Swietogorsk/Rauschen, Zielenogradsk /Cranz, Liesnoj/Sarkau, Rybaczij/Rossitten, Morskoje/Pillkoppen, durch die ganze Kurische Nehrung mit Nida/Niden, Jodkrante/Schwarzort, Kleipeda /Memel, durch das ganze Kurland mit Liepaja/Libau, Ventspils/ Windau, die Halbinsel Kolka mit Sliteres Nationalparks und zwei Tage Aufenthalt in Riga !!! 

11 Tage, 10 Übernachtungen,  Preis 1205,- EUR 
    22.05.10 bis 01.06.10
    02.08.10 bis 12.08.10
    04.09.10 bis 14.09.10

       

Individuelle Radwanderungen durch die Masuren

Masuren - kurz aber viel

7 Tage, 6 Übernachtungen,  Preis 570,- EUR

    20.09.2010 bis 26.09.2010
   

Im Herzen der Masuren und entlang der ehemaligern Ostpreußen-Grenze

11 Tage, 10 Übernachtungen,  Preis 730,- EUR
   
    04.05.2010 bis 14.05.2010
 

        


- Übernachtungen finden in den genannten oder gleichwertigen Hotels
  (DU/WC) statt

- Erster Tag mit Mittagessen und Abendessen Verpflegung-Frühstück, Picknick,
  Abendessen mit 4 Gerichten, Vorspeise, Suppe, Hauptgang, Nachtisch,
  Kaffee oder Tee, 1 Flasche Mineralwasser pro Person

- Letzter Tag: Frühstück, Mittag und Lunchpakete

- Mineralwasser steht an allen Radtagen zur Verfügung

- Ein Begleitwagen (Kleinbus für 18 Personen) steht die ganze Zeit zur
   Verfügung, falls irgendetwas passieren sollte (z.B. bei einem
   plötzlichen Wetterwechsel).
Der Fahrer transportiert das Gepäck,
   tätigt Einkäufe, bereitet Picknicks vor und repariert im Notfall die Räder.

- Fahrräder stellen wir Ihnen zur Verfügung. Alurad mit bequemen Sattel,
  einstellbares Lenkrad sowie Gepäckhalter mit Radtasche. Damen und
  Herrenräder mit 7 - Gang - Nabenschaltung von Sachs, mit Rücktritt
  und Felgenbremse und zwei Handbremsen

- Fachkundiger Fremdenführer für die Besichtigung in Heilige Linde, Gierloz,
  Festung Boyen, Biebrza Nationalpark, Bialowieski Nationalpark mit der
  Museum-Altstadt in Warschau

- 3 stündige Kajakfahrt auf Krutynia Fluss (*1, *2)

- 2,5 Stunden Kajakfahrt auf Elk Fluss

- 2,5 bis 3 Stunden Kajakfahrt auf Czarna Hancza Fluss (3*)

- Stechkahnbootenfahrt auf dem Fluss Krutynia (1*)

- Stechkahnbootenfahrt auf dem Fluss Narew (3*)

- Eintritt - Römische Aqadukte (3*)

- Seltenes Volksmuseum

- Naturwissenschaftliches Museum in Bialowieza (3*)

- Kutschenfahrt in Wigry Nationalpark (3*)

- Stechkahnboots-, und Kajaksfahrt ist durch Rettungsschwimmer gesichert

- Einmalige Schiffsfahrt durch die Masurische Seenplatte (1*, 2*)

- Zwei Schiffsfahrten durch die Masurische Seenplatte sowie durch den
   Wigrysee (3*)

- Grün Travel Bus ab/bis Warschau

- Deutschsprechende Reiseleitung ab/bis Warschau

- Besichtigung einer wertvollen Ikonensammlung im Russisch - Ortodoxen Kloster
  in Wojnowo(Eckertsdorf)

- Grillabend, Lagerfeuer mit Akkordeonenmusik.

- Sie werden beim ersten und letzten Abendessen mit einem Gläschen
   Vodka begrüßt

- Probieren von Zugrowka (Wisent Vodka). Pro Teilnehmer gibt es eine
  1 Flasche Zubrowka als Geschenk (3*)

- Alle notwendigen Eintrittsgenehmigungen für die Natur-Reservate

- die Landkarte mit den bezeichneten durchgefahrenen Fahrradstegen

- Sie werden erhalten alle Aufnahmen- Fotos von dem Turnus durch uns
  gemacht

 1*) bei der Buchung von 7 Tagen
 2*) bei der Buchung von 11 Tagen
 3*) bei der Buchung von 14 Tagen